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RÜCKBLICK: BAU DIR EIN SCHWIMMDINGS! 2018

Die Floßbauwoche auf dem Bauspielplatz Wilder Westen in Leipzig-Plagwitz war aufregend und spannend! An 5 Tagen haben über 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahren eine Menge Flöße geplant, gebaut und schwimmtauglich gemacht.

Dieses Jahr war es: heiß heißer am heißesten! Die Floßbauwoche auf dem Bauspielpatz fand vom 23. bis 27.Juli mit viel Sonne, motivierten Teilnehmer*innen,  einer Menge Wasser und hitzigen Debatten statt.

Die Kinder & Jugendlichen haben nach ein paar Überlegungen sehr engagiert angefangen zu bauen. Nägel, Hammer und Sägen gabs an der Bauspielplatz-Rezeption und als Grundausstattung haben wir Paletten und Kanister und gebrauchte Fahrradschläuche zu Verfügung gestellt. Schon am dritten Tag konnte eine kleine Testfahrt auf dem Karl-Heine-Kanal stattfinden, die Abkühlung war lang ersehnt und die Erkenntnisse, welches Floß schon wirklich fahrbereit ist und was noch verbessert werden muss, waren hilfreich.

Nach letzten kleinen Reperaturen und Verbesserungen am Donnerstag und Freitagvormittag traten wir als gesamte Gruppe nochmal den Weg zum Kanal an, um nun ausgiebiger – mehr Zeit und Ruhe – mit den Flößen auf dem Wasser unterwegs zu sein – die Strecke zwischen Stelzenhaus und der nächstgelegenen Anlegestelle führte uns unter Brückenbögen, durch ein paar Kurven und durch viel Grün hindurch.

Das Abschlussfest mit Musik, Urkundenüberreichung und leckerem Essen brachte eine willkommene Abkühlung – es gewitterte – und die Möglichkeit in Ruhe und mit den Familien der Teilnehmenden zusammenzukommen und die 5 spannenden Tage ausklingen zu lassen.

Wir bedanken uns beim Bauspielplatz-Team und ebenso sehr bei den vielen Menschen, die uns unterstützt haben! Es war uns eine Freude!

Euer Schwimmdingsteam.


Die Bilder

Das Projekt wurde gefördert von Leipzig hilft Kindern und vom Sozialamt der Stadt Leipzig.

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MEET UP! Youth Exchange Germany – Ukraine

Dear young people, interested in culture!

We are not looking anymore for participants for the Youth Exchange between Germany and Ukraine. 
The German group is complete 🙂 14 young energetic creative adventurous persons! 

In the period 30.07.-06.08.2018. we will travel for 8 days to Western Ukraine, Chernivtsi (~260,000 inhabitants).
There our partner organization will organize mini-workshops in English language:
- Creative writing  
- Fakes and Propaganda  
- Urban development
The overall-topic is: "Everyday Life and Media"
14 participants from Ukraine will also participate in the exchange and workshops.
In October the Ukrainians will come to Leipzig for a second encounter. 

Here you will find information about the two encounters,a link to the multimedia blog and 
we invite you to the colorful and controversial final event in October in Leipzig.

Our Partner organizations are:
The NGO "The Laboratory of Culture Researches" & SEON

the German-French TV channel arte about Czernowitz/Chernivtsi

SPONSORS:
The project was implemented within the "MEET UP! German-Ukrainian Youth Encounters" programme with support from the Foundation "Remembrance, Responsibility and Future" (EVZ), Auswärtiges Amt and Robert Bosch Stiftung.

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RÜCKBLICK: BAU DIR EIN SCHWIMMDINGS! 2017

Die Floßbauwoche vom 17. bis 21. Juli ist erfolgreich verlaufen und hat uns viel Spaß gemacht! Es sind 7 Flöße entstanden, an denen über 20 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren gewerkelt haben.

Von Montag bis Freitag waren Floßbautage auf dem Bauspielplatz „Wilder Westen“ (im Leipziger Westen) und es wurde wieder ordentlich und lautstark gewerkelt. Am Mittwoch wurden die Flöße auf dem Karl-Heine-Kanal am Stelzenhaus auf ihre Schwimmfähigkeit und Belastbarkeit getestet – dabei war das Kentern von schwimmfähigen Schwimmdingern für die meisten Teilnehmer*innen eine willkommene Abkühlung. Wie letztes Jahr hatten wir vorzügliches, sonniges Wetter.
Nach einigen Ausbesserungen, Reparaturen und kreativer Verschönerungsarbeit mussten die Flöße aber noch durch den Floß-TÜV. Erst dann wurden sie für die Abschlussfahrt zugelassen.
Am Freitag fand die große Reise statt. Es wurde gepaddelt, geschwommen, gezogen und sich einfach treiben gelassen. Begleitet von einer Rettungsschwimmerin im Kanu und zwei weiteren Booten legten die Floßbau-Teams in etwa 3 Stunden, Snackpause inklusive, die Strecke vom Stelzenhaus bis zum Kanal 30 zurück. Im hinteren Teil des Geländes gab es noch leckere Verpflegung und Getränke, um nach der langen Fahrt wieder zu Kräften zu kommen. Auch viele Eltern waren anwesend. Es war ein sehr schöner und aufregender Tag – wie auch die ganze Bauwoche.

Wir danken dem Bauspielplatz und allen, die dabei waren und mitgebaut haben, und den vielen helfenden Händen! Es hat uns viel Spaß gemacht!

Euer Schwimmdings-Team

 

Hier könnt Ihr Euch noch ein paar Eindrücke aus der Floßbauwoche  2017 anschauen:

Das Projekt wurde gefördert von Leipzig hilft Kindern, Leipzig Stiftung und der Stadt Leipzig

Workshop „SCOPES – Akustisches Erzählen“

Es waren zwei ausgefüllte, spannende Tage, an denen VT den Workshop in Zusammenarbeit mit der AG In- und Ausländer e.V. (AGIuA) in den Räumen des Chemnitzer freien Radiosenders RadioT e.V. durchführte.

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Bei der Erarbeitung der Hörminiaturen konzentrierten wir uns auf die Welt der Geräusche. In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmenden die Umgebung von Radio T und nahmen Geräusche sowie O-Töne auf.  Zurück in den Studios galt es, aus den Aufnahmen diejenigen auszuwählen, die Bestandteil des Hörstückes werden könnten. Klang, Qualität und erzählerischer Wert waren dafür die Auswahlkriterien. Ihre Ideen skizzierten die Jugendlichen zunächst auf Papier und setzten sie anschließend im Schnittprogramm um.  Auf diese Weise sammelten die Teilnehmenden erste Erfahrungen mit Audiotechnik und Schnittverfahren. Schritt für Schritt lernten nicht-deutschsprachige wie deutschsprachige Teilnehmende den Prozess der Hörstückproduktion kennen.

Am zweiten Tag des Workshops stellten alle ihre Hörstücke fertig:

1. „Reporter“ von Hossein, Frau Kolbe
2. „Ein Tag im Radio T“ von Azizullah, Mohammad, Nicole
3. „Die Jungs aus der Nachbarschaft, die zusammenhalten“ von Hueil, Semi, Tina, Ibrahim
4. „Semi!“ von Mohammed, Anne, Mohammad
5. „Keine Ahnung“ von Zohal, Bashir Ahmad, Mohamud Abdisalam, Malte

Vielen Dank an unsere Teilnehmenden, an AGIuA, RadioT, das Café Brühlaffe, den Verein zur Wiederbelebung Kulturellen Brachlands und an den Soziokulturellen Jugendfonds der Stadt Chemnitz!

VT strebt nun ein Folgeprojekt an, das über einen Zeitraum von mehreren Monaten laufen soll. Die ersten Kenntnisse in der Handhabung der Aufnahme- und Schnitttechnik können dabei gefestigt werden, sodass die Teilnehmenden anschließend eigenständig Radiobeiträge und Hörstücke produzieren können.

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Franziska Wicke: Belgrad, Deiner Hände Werk

Ausstellung | 1.11. bis 7.12.2014
Westwendischer Kunstverein
Kunstkammer Gartow


HandwerkerInnen und ihre Arbeitsräume

Franziska Wickes Ausstellung gewährt mittels großformatigen Fotografien sowie narrativen Texten Einblick in Arbeitsstätten an der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum als Speicher kulturellen Wandels. »Belgrad, Deiner Hände Werk« zeigt HandwerkerInnen als AkteurInnen von Geschichte und kultureller Diversität und macht darüber hinaus – durch das Prisma der in der serbischen Hauptstadt ansässigen Handwerkstraditionen – Einflüsse eines historisch, sozial und interkulturell verdichteten transeuropäischen Kulturraums sichtbar.

»Belgrad, Deiner Hände Werk« geht hervor aus Franziska Wickes andauernder künstlerischen Auseinandersetzung mit Räumen, Erinnerung und Sprachmigration.

Veranstaltungen
Tischgespräch zur Finissage mit Franziska Wicke
am 7. 12.2014, 11 Uhr

Öffnungszeiten
Freitag 16 – 19 Uhr
Samstag 10 – 14 Uhr
Sonntag 11 – 13 Uhr

Ort
Galerie des Westwendischen Kunstvereins
Hauptstraße 10 | 29471 Gartow
www.westwendischer-kunstverein.de

Postkarte (als PDF)
2014-11_Ausstellung_Wicke_Karte

Doing Media – Against Discrimination, Summercamp Sombor

Das Summercamp Sombor ist aktuell im Gange!
Seit Sonntag (3. August) kommen hier Menschen aus Deutschland und aus den Balkan-Ländern zusammen und arbeiten kreativ mit verschiedenen Medien: mit Sound, Performance, Zeichnen und Animation. Begleitend zur Jugendbegegnung wird ein Blog gefüttern, mit Texten, Bildern und Sounds, von Teilnehmenden und Teamern. Also…

Visit the Summercamp Blog!

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TIPP : Vierstromland in der naTo 09.06.

Yeah Yeah Yeah! Wir freuen uns, dass Nora Wicke ein zweites Mal in Leipzig aus ihrem Roman „Vierstromland“ liest und uns mitnimmt, im Strom der Sprache, mit ihren Wirbeln ausTreibgut, Erinnertem, Zusammengereimten, im Fragen, Suchen, Ausstrecken und immer wieder ins Vorwärts, Sichhineinwerfen, ins Weiter der Gedanken. Auf das wieder und wieder und wieder lesen! (vorlesen, verlesen, einlesen, auflesen, zusammenlesen, herauslesen, hineinlesen…)

Am 09.06. um 20:00 Uhr im Kulturzentrum naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46

 

 

Roadtrip Part 1: Leipzig – Rijeka

Eindrücke einer Reise im Oktober 2013

Pravimo izlaz, izlazak, putovanje. Wir fahren weg, raus. In den Abend, durch die Nacht, durch Bergwelten und abgespacedte Tunnel. Wir fahren. Vozimo celo veče i celo noć. Od Lajpciga kroz Bavarsku, kroz Austriju, kroz masivne planine, kroz prostoran tunel, kroz Sloveniju do Rijeke.  Mi smo prošle kroz! Wir wollen das Wasser der Adria sehen!

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Am nächsten Morgen: Dobro jutro Adria! Doručak, Kaffee und Picknick pored vode, u Opatiji.  Danach eine Špacierung. Prva komunikacija na srpskohrvaskom jeziku. „Tražimo plaža. Gde je plaža?“ Auch mit Nachfragen finden wir in Opatija den Strand nicht. Also wieder ins Auto und weiter geht’s.

Vozimo dalije do Rijeke. Wir parken am Hafen von Rijeka, luka, luka, look, da! Veliki brodovi i mali brodovi, Touristenschiffe und Fischerboote. Tamo hodamo duž zid surf (..Brandungsmauer, Brandung = udaranje, Mauer = zid). „Auch Hunde sind Menschen.“

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Typisch für Rijeka sind die Schleichwege, schmale Treppen, die durch Gärten und Grundstücke hoch zur Festung führen. Mi popemo se ulicama i stepenice do tvrđave.

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Dort eine Szene wie aus dem Bilderbuch. Ein Brautpaar ist zum Fotoshooting in der Festung. Aus festlichem Anlass zur Festung. Aus festlichem Anlass legt sich die festliche Braut um eine der Festungskanonen. Mladenka pozira s top. Festlich schmiegt sie sich dann in die festen Arme ihres frisch Vermählten. Er hält sie. In festen Händen. Onda par pokazuje s gradom u pozadini. Fotograf daje upute. Mladoženja ima izpruženu ruku u grad, sto će biti njihovo carstvo. Er zeigt ihr mit festlicher Miene ihr zukünftiges Reich, Rijeka. Ona gleda kroz dolekozor instaliranih za posjetilelji.

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Nema pune turisam, kaže die Studentin N. Sie sagt, nach Rijeka kommen nicht viele Touristen. Doch es gibt viele Studierende. Mnogi studenti žive u Rijeci. Ako student napustiju njehove sobe u ljetnim mjesecima, vlasnici došle u Rijeku. Im Sommer, wenn die Studierenden verreisen, wohnen die Hausbesitzer_innen hier. Rijeka je bio industria grad. Womit die Bewohner_innen der ehemaligen Industriestadt heute ihr Geld verdienen, kann N. nicht sagen. Ona ne zna kako danas ljudi čine novac. Mnogi idu na posao u Italiji. Viele arbeiten in Italien, denn obwohl es in Rijeka kaum Arbeit gibt, sind die Lebenshaltungskosten höher als in anderen kroatischen Städten. Troškovi života, na primer stanarine, su veći nego u drugim hrvatskim gradovima.

Rijeka je jednom spasia zmaja. Der Legende nach sei Rijeka einst von einem Drachen gerettet worden. Noch ein Blick ins Soveniergeschäft und wir steigen wieder hinab.

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Naveče pijemo pivo i rakiju s prijateljima u pabu „Tunel“. Die Kneipe „Tunel“ liegt unter der Bahnstrecke. Dort trinken wir mit Freundinnen Bier und Rakija. Čujemo finski bend na tonskoj probi. Eine finnische Band sorgt mit ihrem ausgiebigen Soundcheck für die musikalische Untermalung. Als endlich der Auftritt beginnt ist es schon spät. Wir gehen nach zwei Liedern. Dva sata tonske probe za deset minuta svirke. Idemo. S psom kroz tamne ulice. Mit dem Hund durch dunkle Straßen. Čujem kad jednu ženu kaže drugoj/ Ich höre eine Frau zu einer anderen sagen: „Sei glücklich!“ Und sie umarmt und küsst die Freundin. “Budi srećna!“ I ona zagrla i poljuba prijateljicu.

* * *

Roadtrip Part 2: Rijeka – Šibenik

Ausstellung: O Nemcima

Izložba u Muzeju jezika i pisma u Tršiću, Srbija od 26. maja do 5. juna 2013.

Otvaranje izložbe u subotu 25. maja 2013 u 11.30 sati

Šta Vam spontano padne na pamet uz reči „rikverc, auspuh, šrafciger“ ili „štikla, šminka, frajer“? Koje još reči znate a da možete da zamislite, da su iz Nemačke, Austrije, Švajcarske prešle kod nas? Šta mislite, odakle potiču ove reči/ova reč? Kako su dospele dovde? Zašto su se zadržale? Koje Vam priče ili anegdote u vezi s tim padaju na pamet?

Was fällt Ihnen spontan zu den Wörtern „rikverc, auspuh, šrafciger” oder “štikla, šminka, frajer” ein? Woher kommen die Wörter? Von welchen Wörtern können sie sich noch vorstellen, dass sie aus dem Deutschen Sprachraum bis nach Südosteuropa ausgewandert sind? Wie sind sie dahin gekommen und warum sind sie geblieben? Welche Geschichten oder Anekdoten kommen Ihnen dazu in den Sinn?

Spuren, Pfade, Antworen, Fragen, Geschichten und Geschichte von der Migration von Wörtern sind in der Ausstellung O Nemcima der Berliner Raum-Konzept-Künstlerin Franziska Wicke zu finden. Die Ausstellung eröffnet am Samstag, dem 25. Mai um 11.30 Uhr im Museum der Sprache und Briefe in Tršić, Serbien.

What comes to your mind, spontaneously, when you hear the words „rikverc, auspuh, shruffciger“ or „shikla, shminka, frayer“? From where do those words come from? What words can you imagine that traveled from the German-speaking area to Southeastern Europe? How did they come there and why did they stay? Can you think of stories or anecdotes about it?

You can find traces and trails, answers, new questions, stories and history of the migration of words in the exhibition O Nemcima (about the Germans) of the artist Franziska Wicke. The Opening will be 25. Mai at 11.30 in the Museum of  Language and Letters in Tršić, Serbia.

http://franziskawicke.com/

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more about the museum:

http://www.ckvkaradzic.org.rs/, http://muzejjezikaipisma.rs/ ,http://www.kucapisaca.rs/